Mauer zwischen USA und Mexiko fraglich

Kann die WM-2026 die Mauer zwischen den USA und Mexiko verhindern?

Im Beitrag Mammut-WM 2026 habe ich vor einigen Tagen darüber berichtet, dass die FIFA die Mammut-WM 2026 beschlossen hat. Insgesamt treten danach 48 Mannschaften an und es sollen zusammen 80 Spiele ausgetragen werden. Die Frage die sich nun stellt ist: Wer wird die WM-2026 ausrichten?

Um was für eine Mauer geht es überhaupt?

Der zukünftige Präsident Donald Trump hat in seinem Wahlkampf den Wählern versprochen eine Mauer zwischen den USA und Mexiko bauen zu lassen um die illegalen Grenzübertritte der Mexikaner zu unterbinden. Damit diese nicht zu teuer wird und den Staatshaushalt belastet, soll Mexiko die Mauer bezahlen.

Das Geschmäckle

Natürlich will ich nicht politisch werden, aber hier in Europa und speziell in Deutschland hat das Ganze so ein Geschmäckle. Nach dem zweiten Weltkrieg trennte eine Grenze die damalige DDR und die Bundesrepublik. Die DDR-Propaganda sprach damals vom „Antifaschistischem Schutzwall“, der die verhassten Westdeutschen ausschließen sollten. Tatsächlich wurde schlussendlich mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 und dem weiteren Ausbau der Grenze im Laufe der 60er Jahre verhindert, dass die DDR-Bürger das Land verlassen.

Auch in den USA fliehen aktuell viele nach Kanada!

Was spricht für Nordamerika als Austragungsort?

Europa (2018) und Asien (2022) scheiden als Ausrichter aus. Die FIFA glaubt aktuell nicht daran, dass in Afrika, Südamerika oder Ozeanien ein Land alle 80 Spiele austragen kann, weshalb Nordamerika (Kanada, USA und Mexiko) sehr hoch gehandelt wird.

Seien wir mal gespannt, wie sich die Sache entwickelt. Der Sport soll sich ja nicht in die Politik einmischen aber möglicherweise kann die WM-2026 ein paar gute Dinge für die Bürger Nordamerikas tun.

80 statt 64 Spiele bei der WM-2026

Im Beitrag Mammut WM-2026 habe ich bereits kurz berichtet, dass die FIFA im Januar 2017 beschlossen hat die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mit 48 statt wie bisher mit 32 Mannschaften auszutragen.

Das hat zur Folge, dass es bei der WM-2026 erstmals 80 statt wie bisher 64 Spiele geben wird.

Folgen für die Spieler

Für den zukünftigen Weltmeister ändert sich allerdings nichts. Es gibt ein KO-Runden-Spiel mehr, aber dafür eins in der Vorrunde weniger. Das hat damit zu tun, dass es bei der WM-2026 sechzehn Vorrundengruppen geben wird. Jede Vorrundengruppe besteht aus drei Mannschaften, statt wie bisher vier Mannschaften.

Folgen für die Zuschauer

Interessant ist allerdings die Tatsache, dass die WM-2026, genauso wie Ihre Vorgänger, in 32 Tagen durchgespielt werden soll. Das kann nur dadurch geschehen, dass mehr Spiele pro Tag ausgetragen werden. Wurden früher zwei Spiele pro Spieltag ausgetragen, müssen es 2025 bereits 2,5 Spiele sein.

Das bedeutet aber nicht eine Mehrbelastung für die Spieler, da die 2,5 Spiele ja auch auf zusätzliche sechzehn Mannschaften verteilt werden.

Aber für den Zuschauer ändert sich schon etwas. Wenn die Spielzeiten nicht völlig abstrus gehalten werden, so müssen mehr Spiele parallel ausgeführt werden, was unter Umständen dazu führt, dass wir das ein oder andere Spiel nicht Live sehen können, oder aber eine Konferenz ansehen müssen.

 

Mammut-WM 2026

MAmmut-WM 2026Zürich – Groß, größer am Größten; Obwohl der DFB allen voran Joachim Löw und Oliver Bierhoff gegen eine XXL-Weltmeisterschaft 2026 war, wurde die Mammut-WM 2026 am heutigen Tag beschlossen.
Eine Weltmeisterschaft mit 48 Nationen!

Auch bei einer WM mit nur zwei Teams wäre eines davon immer Deutschland. Für viele andere Länder ist diese WM aber die Chance, einmal dabei zu sein.

Das sagte der FIFA-Boss Gianni Infantino nach der Entscheidung zur Mammut-WM 2016.

Löw und Bierhoff kritisierten beide die Entscheidung des Cauncils des Weltverbandes.

Die Fans müssen weiterhin spüren, dass es um den Fussball geht!

meinte Olliver Bierhoff zu der Entscheidung des FIFA Cauncils.

Teilnehmer an der Mammut-WM 2026

Statt der bisher acht Gruppen mit vier Manschaften (32 Teilnehmer) wird es zukünftig 16 Gruppen mit jeweils drei Manschaften geben. Die ersten beiden Gruppenplätze (32 Manschaften) ziehen in eine KO-Zwischenrunde ein. Danach geht es mit dem ganz normalen Achtel-Final (16 Manschaften) weiter, so wie früher bei einer 32-Manschaften-Weltmeisterschaft.

Problematisch ist bei nur drei Spielen in der Vorrunde, dass die Gruppenphase Tor- und Punkt-gleich endet.

Auch die Verteilung der 48 Startplätze auf die Kontinentalverbände ist noch nicht geklärt. Ob Europa mehr Nationen an den Start bekommt oder Asien oder Afrika wird sich in den nächsten Monaten zeigen.